Wenn Tiere reden könnten ...

Vorwort

Tiere verfügen über recht wirkungsvolle Kommunikationssysteme, um sich untereinander zu verständigen. Sie können sich aber nicht in menschlicher Sprache mit uns unterhalten.

So haben wir uns in sie hineinversetzt und machen uns zu ihrem Sprecher; deshalb heißt auch der Titel des Buches »Wenn Tiere reden könnten …«

Wenn Tiere jedoch über sich selbst berichten könnten und mit unserem wissenschaftlichen Kenntnisstand über ihre Art zu leben, ihre speziellen Baukonstruktionen und über zahlreiche Details ihres individuellen Konstruktionsplanes erzählen würden, das alles wäre ein einzigartiges Lob auf den Schöpfer. Stellvertretend reden wir für einige ausgewählte Tiere, um dadurch auf den großen Schöpfer hinzuweisen: auf seinen Ideenreichtum, seine Schöpferfreude, seine Liebe zur Schönheit der Formen und Farben, seine Fürsorge – ja letztlich auf seine Liebe zu den Menschen und seinen Rettungswillen durch Jesus Christus.

Das Buch ist so konzipiert, dass der jeweilige Vertreter einer Tierart mit dem Leser als gedachtem Dialogpartner auftritt.
Mögliche Fragen greift das Tier selbst auf und beantwortet sie in einem fiktiven Gespräch.
Durch diese Methode wird der Stoff erzählend und somit – wie wir hoffen – lebendig und unterhaltsam dargestellt.

Auch schwierigere Sachverhalte wurden nicht gemieden, sondern ebenso in die erzählende und damit eingängigere Form gegossen. Oft haben wir Vergleiche aus dem Alltagsleben herangezogen, um ein Detail zu veranschaulichen oder Größenverhältnisse zu verdeutlichen. Insbesondere nüchterne Zahlenangaben gewinnen dadurch an Vorstellungskraft.

Zur Literaturgattung

Das vorliegende Buch ist weder ein trockenes Sachbuch noch eine wissenschaftliche
Abhandlung, sondern der engagierte »Dialog« einiger Geschöpfe mit uns Menschen. Ein nur flüchtiger Blick könnte diese Geschichten in die Nähe von Märchen und Fabeln platzieren. Diese Einordnung wäre jedoch gänzlich falsch; vielmehr verwenden wir eine spezielle Literaturgattung, die aber der Wahrheit verpflichtet ist und als Stilmittel Tiere zum Reden bringt, um auf diese besondere Weise von den Werken Gottes zu erzählen und um damit den Schöpfer zu preisen.

»Aber frage doch das Vieh, das wird dich’s lehren, und die Vögel des Himmels, die werden dir’s kundtun; … und die Fische des Meeres werden dir’s bezeugen: wer von diesen allen wüsste nicht, dass die Hand des Herrn diese Welt geschaffen hat, er, in dessen Hand die Seele aller lebendigen Geschöpfe liegt und der Odem eines jeden Menschenwesens?« (Hiob 12,7-10; Menge-Übersetzung)

Außerdem treten wir mit dieser Schrift für den Schutz der Tierwelt ein. Gott gab uns Menschen den Auftrag: »… und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht« (1. Mose 1,28).
Damit sind wir als Verwalter über die Tiere bestellt. Über diese Aufgabe werden wir dem Schöpfer einmal Rechenschaft ablegen müssen. Von daher sind Tierquälerei und das Ausrotten ganzer Tierarten, was oft aus Profitgründen geschieht (z. B. Wale), nur zu verurteilen.

Zum Inhalt

Aus dem großen Artenreichtum der Tierwelt mit einer Zahl von über einer Million haben wir nur einen sehr kleinen Anteil herausgegriffen. Trotz aller Einschränkung kommen dennoch Tiere, die auf der Erde, in der Erde, im Wasser und in der Luft leben, zur Sprache.
Ausnahmsweise berichtet in einer Geschichte ein winziges Bauteil des Menschen von den Konstruktionsprinzipien Gottes.

Die genannten Fakten sind wissenschaftlich gesichert, auch wenn diese manchmal wegen des beabsichtigten Erzählstils in nichtwissenschaftlicher Ausdrucksweise formuliert sind. Um den Lesefluss nicht durch ständige Quellenangaben zu stören, wurde hier auf Literaturhinweise generell verzichtet.

Zum Leserkreis

Wir haben an keinen spezifischen Leserkreis hinsichtlich Alter, Bildungsgrad oder Beruf gedacht. Es ist uns vielmehr ein Anliegen, jedermann anzusprechen – Jugendliche und Erwachsene, Laien und Experten.
Die Erzählungen sind außerdem unabhängig davon, ob der Leser an Gott glaubt oder ob er sich als Zweifler versteht. Eigentlich haben wir den Suchenden noch mehr im Blickfeld, denn ohne biblische Voraussetzungen und Kenntnisse soll gerade ihm ein Weg geebnet werden, den er gehen kann, um den Schöpfer persönlich kennenzulernen.


Werner Gitt (Braunschweig) und Karl-Heinz Vanheiden (Gefell, Thüringen)

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